Pferdegestützes Coaching

Was ist eigentlich Pferdegestützes Coaching ?

Hier geht es um Leistungssteigerung. Es ist die Arbeit mit Menschen und Pferden. Das Pferd als Coachingpartner ist gnadenlos ehrlich. Es wird Ihnen die Gelegenheit, sich Ihrer selbst und Ihrer Ziele immer bewusster zu werden. Die im Coaching eingesetzten Pferde bieten den Teilnehmern durch die sensible, kraftvolle, direkte und edle Erscheinung eine Herausforderung. Im Coaching mit dem Pferd werden hemmende Einstellungen und eingefahrene Verhaltensmuster aufgedeckt und entwicklungsfördernde Einstellungen erarbeitet. Unser Ziel ist es,  bei der Arbeit mit Pferden die Entwicklung der Persönlichkeit positiv zu beeinflussen. In der Ausbildung zum Coach erhalten Sie fundiertes Wissen. Sie werden in einem geschützten Rahmen neue Erfahrungen sammeln.

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Erfolgsfaktoren unseres Konzeptes

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Weiterbildner sind: Konkrete Fallbeispiele, Glaubenssätze bewusst machen und reflektieren, Feedback, Selbstreflexion / Selbsterkenntnis, Teilnehmeraktivierung sowie Unterstützung des Lerntransfers. Im Coaching arbeiten Sie individuell an Ihren Anliegen. Ein Coach und ein Pferd unterstützen Ihren Entwicklungsprozess und geben wichtige Impulse: Selbstvergewisserung, Ergebnisorientierung, Lernvorgänge mit direkter Zielerreichung und Sichtbare Veränderungen.

Die Einzelübungen

Sie können sich allein auswählen , mit welchem Pferd Sie arbeiten möchten, welche Übungen Sie auswählen möchten sowie am wichtigste welches Ziel Sie erreichen möchten. In einem Einzelcoaching haben Sie von ein Stunde bis ein und halb Stunde Zeit individuell an Ihren Zielen oder Ihren Wünschen zu arbeiten. Einzelcoachings können in Anspruch genommen werden, wenn Sie sich selbst an Ihren Stärken und Schwächen individuell arbeiten möchten. Sie können in einer geschützen und ungestörten Atmosphäre lernen. Was ist eigentlich unser Ziel? Unser Ziel ist Menschen zu ermutigen sowie neue Begegnungen zu zulassen und den Raum für einzigartige Augenblicke zu schaffen. Wir unterstützen alle Menschen, die ihr Potenzial zu entdecken und entfalten wollen.

Zielrichtung

Im pferdegestützten Coaching lassen sich verschiedene Themen, Aspekte und Vorlieben vereinen. Co-Trainer Pferd unterstützt hervorragend Veränderungsprozesse. Er schärft unsere Sinne und damit unsere Wahrnehmung –  Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken. Im Kontakt mit dem Pferd sind wir einerseits auf unsere Wahrnehmung angewiesen, denn hier ist nur nonverbale Kommunikation gefragt. Viele wohl gesetzte Worte blenden hier nicht. Andererseits spiegelt das Pferd dann auch ganz unvoreingenommen das Verhalten des Menschen. In der Arbeit mit dem Pferd wird unsere Außenwirkung sichtbar und deutlich. Das kann in vielen Situationen sehr hilfreich sein.

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Welche Themen können im pferdegestützten Einzeltraining erarbeitet werden?

Diese Themen können im pferdegestützten Einzeltraining erarbeitet werden:

  • Beziehung/Partnerschaft
  • Spitzensport/Mentaltraining
  • Berufliche Selbstständigkeit
  • Wirtschaft und Arbeitsalltag (auf Angestellten-& Führungsebene)
  • Familie & Freundschaften
  • Speziell Kommunikation mit leisen Menschen
  • Analyse vom persönlichen Auftreten/ Außenwirkung
  • Kontakte aufbauen
  • Die persönliche Zielsetzung definieren
  • Die Arbeit mit Mensch und Pferd ist immer für eine Überraschung gut und macht unendlich viel Spaß. Genügend Gründe für mich und Sie hier tätig zu werden.

Pferdeernährung

Eine ausgewogene Pferdeernährung hat einen großen Einfluss auf die Gesunderhaltung und das Wohlbefinden der Pferde. Die richtige Pferdeernährung mit den richtigen Zutaten stärkt das Immunsystem beim Pferd. Dabei kommt es zunächst auf eine möglichst hohe Qualität des Grundfutters an. Auch die Motivation, Gelehrigkeit, Rittigkeit und vor allem die Leistungsfähigkeit drückt sich an einer gesunden und ausgeglichenen Pferdeernährung aus.

Die Pferde auf der Weide

img6Gras ist das Grundnahrungsmittel für Pferde, weil sie sich in der Natur fast ausschließlich durch das Weiden ernähren. Die Pferde sollen soviel Zeit draußen verbringen, wie es nur irgend möglich ist. Weiden sind je nach Region deutlich unterschiedlich, sowohl von der Bewachsung wie auch vom Boden her. Aber, ein Pferd, das täglich arbeitet und geritten, wird durch Weidegras nicht satt. Es braucht Zusatzfutter. Besonders auch im Winter, weil es hier kaum Gras gibt. Die Menge des Futters richtet sich nach der Leistung und dem Körpergewicht, die das Pferd täglich erbringen muss.
Eine sinnvoll und liebevoll angelegte Pferde-Weide ist also überhaupt kein Luxus, sondern im Grunde ein Weg zur artgerechten Haltung.

Heu und Stroh

Bei der Fütterung gehören Heu und Stroh zu den Grundnahrungsmitteln. Sie sollten darauf achten, dass das Heu trocken ist und von einer artenreichen Wiese stammt. Pferde mögen auch gerne Häcksel, eine Mischung aus Heu und Stroh.

Kraftfutter

Kraftfutter in der Pferdeernährung besteht vor allem aus Hafer, er beinhaltet Fett, Proteine und Stärke. Auch können Sie Ihren Pferd mit Gerste und Leinsamen füttern, aber, diese müssen allerdings erst gekocht werden. Gerste und Leinsamen sorgen dafür aber für ein glänzendes Fell.

Mineralstoffe

In jedem Stall sollte es einen Salzleckstein geben. Er ist ein wichtiger Kochsalzlieferant, weil dies in der Pflanzennahrung kaum vorkommt. Zusätzlich können Mineralstoffe für den Stoffwechsel und Kalk und Phosphor für die Knochen ins Futter gemischt werden.

Wasser

Wasser ist natürlich sehr wichtig, wie das Pferdefutter. Zu kaltes Wasser sollte vermieden werden. Im Durchschnitt trinkt ein Pferd ca. 30 Liter pro Tag und etwa doppelt c. 60 Liter soviel, wenn es viel gearbeitet hat. Im Sommer trinken die meisten Pferde mehr, im Winter weniger. Im Sommer können es bis zu 80 Liter sein.

Vitamine

img7Geben Sie Vitamine Ihrem Pferd durch Obst und Gemüse. Besonders beliebt sind Möhren, Äpfel und Rüben. Diese sollten Sie vor dem Füttern klein geschnitten, um sie nicht im Ganzen zu verschluckt werden.

Tägliche Futtermenge

Füttern Sie sie Pferde nach Bedarf. Die tägliche Futtermenge eines Pferdes variiert sehr stark. Es kommt immer darauf an, wie viel Leistung es erbringen muss. Ein ausgewachsenes, normales Reitpferd benötigt am Tag etwa 2,5 kg Getreide und 8 kg Heu, wenn die Einstreu aus Stroh besteht.

Optimale Pferdeernährung und Futterarten:

  • Raufutter wie Stroh und Heu,
  • Saftfutter wie Grünfutterarten, Obst und Gemüse sowie Silage,
  • Kraftfutter wie energiereicher Mais, Hafer, Pellets, Müsli und Gerste,
  • Mischfutter aus Vitaminen und Mineralfutter.

Grundregeln der Pferdeernährung

  • Sie sollten Ihrer Pferde direkt vor und nach dem Reiten nicht gefüttert.
  • Die optimale Menge der Fütterung hängt von der Arbeitsbelastung und natürlich auch von den Pferden ab.
  • Das Füttern sollte immer auf kleine, aber dafür mehrere Portionen verteilt werden.
  • Zu viele Kohlenhydrate und Eiweiß in der Pferdeernährung können zu Hufrehe führen.
  • Falsches Pferdefutter, kurzfristige Ernährungsumstellungen, sowie auch zu viel Futter, können schwere Verdauungsstörungen verursachen.

Pferdepflege: Die richtige Pflege für Ihres Pferd

Ob nun Baden oder spezielle Hufpflege: Pferde brauchen viel Pflege und Aufmerksamkeit. Die Pferdepflege ist sehr wichtig. Pferde müssen gepflegt werden, damit sie gesund bleiben. Nur ein artgerecht gehaltenes Pferd ist ein glückliches Pferd! Durch das Putzen werden die Haut und die Muskeln des Pferdes massiert und das Wohlempfinden wird gesteigert.

Weil beim Putzen des Pferdes Staub aufgewirbelt wird, sollten Sie die Pferdepflege nicht in der Pferdebox machen, sondern nach Möglichkeit sollte die Pferdepflege im Allgemeinen im Freien durchgeführt werden.

  1. Das Fell

img4Am besten fangen Sie mit dem Fell an. Beim Putzen wird das Fell von Schmutz befreit. Dabei sollten Sie das Pferd zunächst mit einem Striegel bearbeiten. Es gibt Striegel aus Metall, Gummi oder Plastik. Wählen Sie die passenden Striegel für ihres Pferd.

  1. Die Mähne, der Schopf und der Schweif

In Schweif, Fell und Mähne ungepflegter Pferde nistet sich ganz schnell Schädling ein und auch Pilzinfektionen gibt es eher. Sie sollten der Mähne, dem Schopf und dem Schweif widmen. Zuerst  werden die Haare mit den Fingern entwirrt und Blätter entfernt, damit beim Kämmen nicht zu viele Haare ausgerissen werden.

  1. Der Kopf

Sie sollen eine weiche Bürste nehmen und bürsten Sie den Kopf vorsichtig ab.

  1. Die Hufe

Nicht nur das Säubern des Fells und Kopf ist bei der Pferdepflege von Bedeutung. Die Hufe des Pferdes benötigen auch viele Aufmerksamkeit. Am besten lassen Sie Ihnen von jemandem zeigen, wie Sie die Hufe richtig auskratzen. Es braucht etwas Übung. Sie müssen unbedingt täglich ausgekratzt werden, weil  sich kleine Steinchen darin festsetzen und dem Pferd somit Schmerzen breiten können.

Sie sollen links neben dem Pferd stehen, mit dem dem Rücken in Richtung Pferdekopf. Den Hufkratzer halten Sie in der rechten Hand. Mit der linken fahren an der Hinterseite des Pferdebeins herunter und umfassen Sie dann die Fessel. Ein gut erzogenes Pferd wird Ihnen dann den Huf geben. Manche Pferde (aber, nicht alle) hören zudem auf das Kommando „Huf“ oder „Gib Huf“. Wenn es einfach nicht klappen will, sollen Sie jemanden um Hilfe bieten. Wenn das Pferd Ihnen den Huf gegeben hat, halten Sie ihn mit der linken Hand hoch. Wenn er zu schwer ist, können Sie ihn auch auf deinem Knie abstützen. Wenn das Pferd sehr schmutzige Hufe und Beine hat, nehmen Sie einen Kübel lauwarmes Wasser und eine Waschbürste und waschen Sie damit die Beine und Hufe.

Putzkasten

img3Das geeignete Putzzeug gehört zu einer umfassenden Pferdepflege natürlich dazu. Jedes Pferd sollte seinen eigenen Putzbox haben, weil so keine Krankheiten über die Schwämme oder Bürsten übertragen werden können. Diese spezielle Putzkasten sollen Sie natürlich jederzeit sauber halten.

Die wichtigsten Geräte, die in einen ordentlichen Putzkasten gehören:

  • Striegel
  • Wurzelbürste
  • Kardätsche
  • Hufkratzer
  • Schwämme
  • Mähnenbürste/-kamm
  • Schweißmesser

Stall

Sie müssen sich auch um ihren Stall kümmern. Nehmen Sie Späne, Stroh oder was bei Ihnen am besten ist. Nehmen Sie eine Mistgabel und einen Eimer und schaufeln den Mist in den Eimer und nehmen auch die nassen Stellen. Sorgen Sie dafür, dass Sie alle nassen Stellen erwischen, sie riechen schrecklich! Pferde brauchen zum Überleben aber keinen Stall, sie leben auch auf der Koppel!